Cape Hillsborough National Park

Kängurus und Wallabies am Strand – bei Sonnenaufgang

In einigen Reiseführern und auch von anderen Reisenden hatte ich von diesem Ort erfahren, der nicht allzu bekannt ist, da es keine öffentlichen Verkehrsmittel/Touristenbusse gibt die dort hinfahren.
Cape Hillsborough ist ein Nationalpark, der etwa 50 km von Mackay entfernt liegt und neben der Tatsache, dass es hier viele „Roos“ gibt, bietet er mit seinen kurzen Wanderwegen auf die umliegenden Hügel bzw. Berge auch sehr schöne Aussichtspunkte auf die benachbarten Strände. Man kann entweder den günstigen Nationalpark Campingplatz anfahren – welcher leider schon voll war als ich ankam – man sollte den bei Interesse im Voraus reservieren – oder aber den Campingplatz direkt am Strand, was ich dann auch gemacht habe.
Nach einem Nachmittagsspaziergang am Strand und dem Sonnenuntergang habe ich auch in der Campküche ganz schnell sehr nette Leute kennengelernt, die interessanterweise größtenteils Australier aus der Mackay Region waren, da es sich um einen Feiertag in handelte. So kamen wir alle ins Gespräch, übers Reisen, Backpacken, Campen, was man unbedingt gesehen haben muss uvm..

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Schon früh am nächsten Morgen war der ganze Campingplatz auf den Beinen, da uns beim Einchecken bereits geraten wurde gegen Viertel nach Sechs, zur Dämmerung, am Strand zu sein. Und siehe da. Die ersten Kängurus standen schon schön in Reih und Glied da 🙂

Und nun muss ich euch folgendes Schild zeigen…:

Wie man sieht sind die Kängurus hier an Menschen gewöhnt..

Ich nehme an, dass das zum einen daran liegt, dass die Kängurus nichts falsches zu Essen bekommen sollen und damit sie sich zum anderen nicht an die Menschen gewöhnen und wild bleiben.. Aber nun muss ich leider auch sagen, dass früh am Morgen, bevor die meisten Leute am Strand waren, ich aber schon dort war, wir eine Person beobachtet haben, die sie gefüttert hat. Ich habe auch gehört, dass das die Campingplatz Besitzer getan haben, damit die Kängurus näher beim Campingplatz selber und damit bei den Leuten sind.. Aber gut. Kann ich nichts dagegen machen. Jedenfalls kamen die Kängurus deshalb auch sehr nah an die Menschen heran und wenn man die Hand ausstreckte, dann haben sie sogar daran geschnuppert. Angst brauchte man vor denen gar nicht zu haben, denn ich habe keine Situation gesehen in der ein Känguru in irgend einer Weise aggressiv reagiert hätte-
Wie dem auch sei. Es war richtig cool den Kängurus in der „Wildnis“, auf einem Strand, so Nahe zu sein. Und die Bilder sind ja auch ganz gut geworden! Ein Besuch ist es definitiv Wert. 🙂
Telefonnetz gibt es dort übrigens keines, was ja auch mal ganz schön ist um abzuschalten!

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Nach Sonnenaufgang bin ich noch etwas länger als die meisten anderen Leute am Strand geblieben denn obwohl es so aussah als wären die Kängurus nach einer Weile zurück in den Wald verschwunden, so konnte man doch noch recht viele sehen die auf den Wegen zwischen Campingplatz und Strand lagen oder in den Büschen herumgesprungen sind. Wie gesagt, scheu sind die nicht gerade.

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Übrigens sind die Kängurus beim Sonnenaufgang und manchmal wohl auch bei Sonnenuntergang am Strand, da sie nach der Ebbe in den angeschwemmten Pflanzen/Algen/etc. nach Futter suchen, bevor sie sich wieder in den Wald zurückziehen.

Fazit bezüglich der Kängurus:
Ich weiß nicht, wer auf diesem Campingplatz entspannter ist – die Urlauber oder die Kängurus!

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Nach dem Frühstück bin ich dann noch einem Wanderpfad gefolgt, bei dem man an verschiedenen schönen Aussichtspunkten vorbeikam. Und außerdem lief mir ein weiterer Kookaburra über den Weg. Dieser blieb ganz ruhig sitzen und lies mich Bilder machen. Doch leider wurde das Wetter eher schlechter als besser und es fing an zu regnen weshalb ich mich beim Rückweg recht beeilte und am späten Vormittag wieder weiterfuhr. Diesmal in Richtung Airlie Beach. Mehr dazu beim nächsten Mal!

Bis dann,

Inga

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