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Ein Eisvogel!

Es war eine typische Novemberwoche, tagelang nichts als Wolken und Nebel und kalt war es auch. Als dann an einem schönen Mittwoch die Sonne rauskam wusste ich: Es ist Zeit für eine Lernpause! Nichts wie raus! ?

Statt einfach nur eine Runde spazieren zu gehen, beschloss ich die Kamera mitzunehmen und an dem See vorbeizugehen wo unsere kleine Ente meistens sitzt und tatsächlich: Sie war immer noch da! Ich kenne keine andere Enten die hinten die Flügel nach wie vor so schräg hält.

Da saß ich also und beobachtete „meine“ kleine Ente und irgendwann schaute ich um mich und was sah ich?! Die Silhouette eines Eisvogels! Ganz eindeutig ??

Was ein Glück! Eine ganze Weile saß er still da und schien sich von mir nicht zu stören!

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Die Kleinen Eichhörnchen

„Ich glaube, ich habe mich getäuscht: Wenn das Jungtiere gewesen sein sollen, müssten die doch längst groß genug sein und hier herumspringen!“, das waren meine Worte, 5 Wochen nachdem ich die ‚Eichhörnchen-Mama‘ beobachtet hatte.

Ich glaubte schon gar nicht mehr daran, als es einen Sonntag Nachmittag im September auf einmal anfing hinten im Garten rumzuwuseln! Und plötzlich waren da ganz viele!

Ob groß oder klein ist unheimlich schwer zu sagen, erst nach einigen Tagen Beobachtung fallen kleine Unterschiede sowohl im Aussehen, als auch in der Verhaltensweise auf!
Anfangs zählte ich drei Eichhörnchen und ging davon aus, dass es sich um die Mama mit ihren zwei kleinen handeln müsste, doch eines Morgens waren es auf einmal 5 Stück, die gleichzeitig durch die Bäume sprangen!

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Die Vorgeschichte

Anfang August, es war ein sehr heißer Sommertag, ich war am Schreiben meiner letzten Hausarbeit des Semesters, als ich morgens beim Frühstück im Garten aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm und unser Eichhörnchen entdeckte, es rannte von unseren unter der Hitze leidenden Tannen hin Richtung der großen Pappel ein paar Gärten weiter.
Schon seit ich denken kann haben wir welche im Garten, das an sich war also nichts besonderes. Allerdings trug es diesmal etwas im Maul – auf die große Distanz konnte ich zunächst nicht zuordnen, was es war (‚wird wohl ne Nuss sein‘) und dachte nicht weiter drüber nach.

Erst als das Eichhörnchen ein zweites Mal die selbe Strecke auf sich nahm und erneut etwas im Mäulchen hatte habe ich kapiert, um was es sich dabei handelte. Es müssen Jungtiere gewesen sein! Eichhörnchen Babys, kleine rote Fellknäule im Maul, etwas größer als ne Nuss. Im Internet habe ich gelesen, dass es häufig vorkommt, dass die Mütter ihre Jungen umquartieren noch bevor sie aus eigener Kraft den Kobel verlassen können.

Ich freute mich wahnsinnig und legte mich mit dem Foto auf die Lauer, vielleicht würde ich diese Szene ja noch ein drittes Mal beobachten dürfen!

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